Abel (2010)
Beschreibung
Abel hat aufgehört zu sprechen, nachdem sein Vater die Familie in Richtung USA verlassen hat. Er erkennt schnell, dass der Familie etwas fehlt, und übernimmt deshalb die Rolle des Vaters, um Normalität in den chaotischen Alltag zu bringen.
Inhaltsangabe
Abel, ein neunjähriger Junge, der, nach dem der Vater die Familie in Richtung USA verlassen hat, aufgehört hat zu sprechen, wird auf Wunsch seiner Mutter aus der Klinik entlassen und bekommt eine neue Chance auf ein normales Leben. Er erkennt schnell, dass der Familie etwas fehlt: ein männliches Familienoberhaupt. So übernimmt er die Rolle des Vaters und versucht Normalität und Ordnung in den chaotischen Alltag zu bringen. Schwierig wird dies, als der echte Vater auf einmal wieder auftaucht und Abel in die Realität zurückholen möchte.
zitty-Kritik 01/2012
Cinespanol: Abel (OmU)
Der neunjährige Abel weiß, wie er seine Mutter unterstützen kann: Er erklärt sich zum Familienoberhaupt. Als sie ihn nach einem Klinikaufenthalt nach Hause holt, ist ihr Abel zunächst unheimlich. Er redet nicht. Stattdessen beobachtet er argwöhnisch das chaotische Familienleben, das ohne einen Vater stattfindet. Dieser hat sich aus dem Staub gemacht. Abel greift bei seinen aufmüpfigen Geschwistern hart durch und geht in seiner neuen Berufung auf. Auch der Rest der Familie scheint die Strenge des Jungen zu genießen und findet wieder zueinander. Da steht Abels Papa plötzlich auf der Matte. Das Erstlingswerk des mexikanischen Schauspielers Diego Luna erzählt auf einfühlsame Weise, wie sich komplizierte Familienbande mit unkonventionellen Maßnahmen zu helfen wissen. Anstatt die Geschichte aber ins Kitschige abgleiten zu lassen, zeigt Luna Sinn für Humor. So ist es ein Vergnügen zu sehen, wie Abel die Dinge für seine Geschwister erledigt, die in seinen Augen Aufgaben eines guten Vaters sein müssen. Dazu gehört auch, den Freund der großen Schwester eingehend zu prüfen. Maria Eißner
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