zitty-Kritik (13/2013)

1000 Jahre nachdem die Menschheit die Erde verlassen musste, stürzt ein Raumschiff auf dem unbewohnbar gewordenen Planeten ab. Die einzigen Überlebenden sind ein schwer verletzter Elitesoldat und sein halbwüchsiger Sohn, gespielt von Vater und Sohn Smith. Letzterer muss sich durch die Wildnis schlagen, um einen Rettungssender zu finden, lebensgefährliche Begegnungen mit einheimischer Fauna und einem mitabgestürzten Killer-Alien inbegriffen.

„After Earth“ ist nicht völlig misslungen und für Science-Fiction-Freunde eine interessante Ergänzung der in letzter Zeit boomenden Szenarien einer postapokalyptischen Welt („Oblivion“, „The Road“). Dass allerdings M. Night Shyamalan, der mal als große Regie-Hoffnung Hollywoods galt, ganz ohne stilistische Vision zum Erfüllungsgehilfen für diesen von Will Smith geschriebenen und produzierten Reißer abgestiegen ist, stimmt traurig. Jörg Wunder

Inhalt

Nach einer Bruchlandung stranden der Teenager Kitai Raige (Jaden Smith) und sein legendärer Vater Cypher (Will Smith) auf der Erde - tausend Jahre nachdem katastrophale Ereignisse die Menschheit dazu gezwungen haben, diese zu verlassen. Da Cypher schwer verletzt wurde, muss sich Kitai auf einen gefährlichen Weg machen, um ein Notrufsignal abzusenden. Dabei muss er das feindliche und ihm fremde Gelände erkunden und sich gegen hochentwickelte Tiere zur Wehr setzen, die jetzt die Erde beherrschen. Und auch eine unaufhaltsame Alien-Kreatur, die bei dem Absturz entkommen ist, ist ihm dicht auf den Fersen. Vater und Sohn müssen lernen, zusammenzuarbeiten und einander zu vertrauen, wenn sie je wieder heil nach Hause zurückkehren wollen.