Alarm im Zirkus
"Spannende, gut inszenierte Kriminal-Unterhaltung." (Lexikon des Internationalen Films)
Inhaltsangabe
Die wertvollen Rassepferde des Zirkus Barley sollen in der Nacht zum 22. April 1953 über die Sektorengrenze entführt werden. Die beiden Westberliner Jungen Max und Klaus erkennen erst spät, wofür sie angeheuert wurden.
zitty-Kritik 25/2011
Berlin-Krimi:
In den Fifties wurden im Westen nur wenige Berlin-Filme gedreht, da die Stadt als Kassengift galt. Das Publikum wollte an das dauerpräsente Thema der deutschen Teilung nicht erinnert werden. Im Osten brauchte man darauf kaum Rücksicht zu nehmen, und so behandelte bis kurz nach dem Mauerbau fast jeder Berlin-Film der Defa den in der Stadt ausgetragenen Systemstreit. So auch dieses Frühwerk des früh verstorbenen Regisseurs Gerhard Klein und des Drehbuchautors Wolfgang Kohlhaase. Inspiriert wurde der 1953/1954 entstandene Streifen durch Vorgänge um den in der nördlichen Friedrichstraße angesiedelten Circus Barlay. Hier beeindruckt die Welt der sozialistischen Manege zwei Jungs, die im heimischen West-Berlin ohne rechte Perspektive sind und gar zum Diebstahl von östlichem „Volkseigentum“ angestiftet werden sollen. In jedem Falle ist der geschickt geschriebene und inszenierte Krimi, in dem Erwin Geschonneck den Bösewicht spielt, ein interessantes Dokument, das nun, am Ort seiner Premiere, in der Reihe „Filmstadt Berlin“ läuft. Gym
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