Nelson handelt mit Schnittblumen. Er lebt mit seiner Freundin Marcela in einer armseligen Wohnung, mitten in all den in Folien gebündelten Rosen. Ein neuer Kühlschrank muss her – für noch mehr Blumen. Also soll Marcela einen Sommerjob annehmen, um das kühlende Möbel zu finanzieren. Sie beginnt den alten bettlägrigen Mann Amador (Celso Bugallo) zu pflegen, der weiß, dass sein Ende bald naht. Nur er weiß von Marcelas Geheimnis: Sie erwartet von Nelson ein Kind. Mit Amadors Tod geht Marcela ein wichtiger Ansprechpartner verloren.
Angesichts der existenziellen Themen, die Regisseur Fernando Leon de Aranoa verhandelt, kommt „Amador“ erstaunlich leicht daher – dank der witzigen Dialoge. Hauptdarstellerin Magaly Solier war 2009 in dem mit dem Goldenen Bären ausgezeichneten peruanischen Film „La teta asustata – Eine Perle Ewigkeit“ zu sehen. Heike Gläser
E, 112 min, R: Fernando León de Aranoa
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