Angel Express - Director's Cut
m. Gast
zitty-Kinotipp
Zeitreise: Angel Express – Director’s Cut
Rolf Peter Kahl, genannt RP (Foto), war noch nie gerne zu Kompromissen bereit, sondern sucht in seinem Filmschaffen stets das Unmittelbare. Das wurde schon im ersten Film deutlich, in dem er außer als Hauptdarsteller auch als Produzent fungierte: in Oskar Roehlers Langfilmdebüt „Sylvester Countdown“ von 1997; Gezeigt wird ein knallharter Beziehungsclinch. Ein Jahr später setzte sich der mittlerweile 40-jährige Kahl dann erstmals selbst auf den Regiestuhl. In „Angel Express“, dessen neuen Director’s Cut er heute selbst im Lichtblick-Kino vorstellt, porträtiert er ungeschönt das raue Berlin der Jahrtausendwende. In den Jahren danach drehte Kahl einige kürzere Arbeiten, das schöne Schauspielerinnen-Porträt „Mädchen am Sonntag“ und im vorigen Jahr das provozierend offenherzige Drama „Bedways“. Immer hübsch nach dem Motto: nur keine Kompromisse. MS
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