Inhaltsangabe

Apollo 17 war die letzte offizielle NASA Mission zum Mond. Zwei Jahre später, im Dezember 1974, wurden erneut zwei Astronauten auf eine geheime Expedition im Rahmen des Apollo-Programms der NASA zum Mond geschickt, aber den wahren Grund Ihrer Reise hat man ihnen verschwiegen. Jahrzehnte später tauchen Video-Aufnahmen von der angeblich "nie stattgefundenen" Apollo 18 Mission auf. Bis heute bestreitet die NASA die Echtheit des Materials. Doch die Bilder zeigen, weshalb wir es nie wieder gewagt haben, zum Mond zurückzukehren.

zitty-Kritik 21/2011

Mondhorror

Drei Männer auf geheimer Mission. Sie werden vom US-Verteidigungsministerium 1974, zwei Jahre nach dem offiziellen Ende des Apollo-Programms, zum Mond geschickt. Die Reise entwickelt sich für die Astronauten zum Horrortrip.

Die im „Blair Witch Project“-Stil (zum Glück nicht so verwackelt) angelegte Mockumentary „Apollo 18“ wurde in den USA eher ungnädig aufgenommen. Doch der russische Produzent Timur Bekmanbetov und der spanische Regisseur Gonzalo López-Gallego nähern sich dem uramerikanischen Thema mit großer Akribie. Der  Seventies-Look der aus heutiger Sicht vorsintflutlichen Technik wirkt authentisch. Wie die sich langsam zuziehende Schlinge aus Paranoia, Hilflosigkeit und lunarer Ureinsamkeit den Astronauten zusetzt, hätte für einen Psychothriller schon gereicht. Die vorhersehbaren Alien-Elemente schwächen die klaustrophobische Atmosphäre dieses ansonsten gelungenen Space-Kammerspiels. Jörg Wunder