Aquele querido mes de Agosto - Our Beloved Month of August
Inhaltsangabe
Hochsommer im Herzen Portugals, in der bergigen Region um Arganil, wo man im August Wildschweine jagt, Hockey spielt, Waldbrände bekämpft, von Brücken springt, Prozessionen absolviert, Feuerwerke macht, Feste feiert, singt und tanzt. Über dokumentarische Beobachtungen, die sich vor allem auf die populären lokalen Bands und Musikkapellen mit ihren Schlagern konzentrieren, gleitet der Film ganz allmählich in die Fiktion, bis sich schließlich zwischen Realem und Inszeniertem nicht mehr unterscheiden läßt: Es kristallisiert sich eine Dreiecksgeschichte um Vater, Tochter und deren Cousin heraus.
zitty-Kritik 17/2011
Dokufiktion: Unser geliebter Monat August (OF m. engl. UT)
Der August. Die einen können die nun – normalerweise – seit längerem anhaltende Hitze nicht mehr ertragen, die anderen stört genau dies: Wie sich der Sommer allmählich dem Ende zuneigt, die Tage bereits kürzer werden. Miguel Gomes freilich behauptet mit seinem Film das genaue Gegenteil: „Unser geliebter Monat August“ ist das 2008 entstandene, zweieinhalbstündige Werk betitelt, das in ebenjener Zeit im Herzen Portugals spielt. Wie dort, in der bergigen Region um Arganil, im Hochsommer gelebt und gefeiert, vor allem aber musiziert wird, darauf konzentriert sich der Streifen zunächst. Um allmählich der Dokumentation fiktive Elemente hinzuzugesellen, bis Wirklichkeit und Erfindung unentwirrbar miteinander verschmelzen. Bis eine melodramatische Dreiecksgeschichte um einen Mann, dessen Tochter und deren Cousin entsteht, sowie eine Reflektion über die Entstehung dieses Films, seinen Macher, seinen bekümmerten Produzenten und seinen Tonmann. Der hört Töne, die niemand anderer vernimmt. Gym
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