Inhaltsangabe

Der warmherzige, lebenslustige Arthur lebt ziellos in den Tag hinein leichtsinnig folgt er jedem Impuls, der ihm Vergnügen verspricht - bis sein unkontrollierbares öffentliches Image eines Tages den biederen Ruf der Familienstiftung Bach Worldwide gefährdet. In diesem Moment stellt ihm seine Mutter ein Ultimatum: Entweder heiratet er die zwar schöne, aber eindeutig nicht liebenswerte ehrgeizige Managerin Susan Johnson (Jennifer Garner), die ihn im Zaum halten kann, oder er verliert sein Milliardenerbe und damit auch den ihm vertrauten Lebensstil. Für Arthur wäre die Entscheidung eigentlich eine klare Sache wenn er sich nicht gerade in die New Yorker Reiseleiterin Naomi (Greta Gerwig) verliebt hätte, die genauso idealistisch und spontan ist wie er selbst. Die unabhängige Naomi erkennt nicht nur Arthurs wahres Wesen, sondern auch sein Potenzial: Endlich findet er dadurch einen Grund, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen.

zitty-Kritik 10/2011

Entweder lacht man sich kaputt über den britischen Anarcho-Komiker Russell Brand, oder man hasst ihn – dazwischen gibt es nicht viel. Doch gerade Fans haben bei dieser Etappe von Brands überraschender Hollywood-Karriere wenig zu lachen. So wenig Brand wie in dem politisch korrekt weichgespülten Remake von Steve Gordons „Arthur – Kein Kind von Traurigkeit“ (1981) war nämlich nie. Während dessen Auftritte als abgehalfterter Rockstar in den Judd-Apatow-Produktionen „Nie wieder Sex mit der Ex“ und „Männertrip“ so stimmig wirkten, als habe er das Drehbuch geschrieben, hat dieser moderne Arthur nichts, was ihn interessant machen könnte.
Er ist ein trunksüchtiger, aber knuffiger Playboy, der das Geld seiner bösen Mutter verschwendet. Auf dass er ein würdiger Verwalter des Erbes wird, soll er mit einer noch böseren Frau verheiratet werden. Und trifft seine wahre Liebe. Im Original war Arthurs Traumfrau eine trinkfeste Kellnerin. Nun soll man glauben, dass er sich in ein Mädchen verliebt, das davon träumt, Kinderbücher zu schreiben. Von einer Chemie zwischen den beiden ist nichts zu spüren. Stephanie Grimm