Dokumentarfilm von Uli Stelzner über die beschwerliche Reise illegaler Einwanderer in die USA
Inhaltsangabe
Der Film begleitet die, die aus Honduras, El Salvador, Nicaragua und Guatemala illegal unterwegs in die USA sind, diejenigen, die in den Abschiebelagern Mexikos warten, sich in Krankenhäusern von ihrem schweren Verletzungen erholen oder, um nicht mit leeren Händen zu ihren seres queridos zurückzukehren, lieber die Straßen Südmexikos fegen.
zitty-Kritik 23/2011
Stelzner-Walther-Werkschau:
Für Tausende Süd- und Mittelamerikaner ist der Zug in den Norden Richtung USA die letzte Hoffnung, um ein bisschen Glück und ein besseres Leben für sich und die Angehörigen zu finden. Auf der Flucht vor Armut und Gewalt riskieren sie alles für ihren Traum. Doch die Hölle beginnt bereits an der Grenze von Guatemala nach Mexiko. Mit dem Grenzübertritt begeben sie sich auf eine der gefährlichsten Migrationsrouten der Welt. Gewalttätige und korrupte Polizisten, Jugendbanden, das lebensgefährliche Unterfangen, auf den Güterzug zu springen. Die Gefahren und Strapazen kosten die Migranten auf diesem Weg so manches Mal Geld, Freiheit, Gliedmaßen, den Verstand oder gar das Leben. Regisseur Uli Stelzner, der anwesend sein wird, begleitete diese Menschen nur mit einer kleinen Digitalkamera, um über die Wirklichkeit des amerikanischen Traumes zu erzählen. Ein bewegender, politischer Film von unten, der die Reihe hervorragender Filme, die es zu diesem Thema in den letzten Jahren gab – siehe „Sin Nombre“ oder „Monsters“ – weit mehr als nur ergänzt. MR
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