Inhaltsangabe

Nathan Harper (Taylor Lautner) traut seinen Augen nicht: Auf einer Webseite mit Fotos vermisster Kinder hat jemand ein Bild gepostet, das ihn als kleinen Jungen zeigt. Das T-Shirt mit dem Ketchupfleck. Das markante Kinn. Kein Zweifel, dieser Junge ist er! Doch wenn Nathan gar nicht bei seinen richtigen Eltern lebt, wer ist er wirklich? Schlagartig wird ihm klar, dass sein ganzes Leben eine Lüge sein muss. Als Nathan beginnt, nach seiner wahren Identität zu forschen, wird er plötzlich zur Zielscheibe hochprofessioneller Killer. Nur seiner Klassenkameradin Karen (Lily Collins) kann er jetzt noch trauen. Zusammen gelingt ihnen zwar im letzten Moment die Flucht, aber instinktiv weiß Nathan: Der Schlüssel zur Wahrheit liegt in seiner Vergangenheit und er muss die Dinge selbst in die Hand nehmen, wenn er das Geheimnis lüften will. Doch auch andere Gegner setzen sich auf seine Spur, um genau das zu verhindern.

zitty-Kritik 21/2011

Der 18-jährige Nathan Harper (Taylor Lautner) führt ein unbeschwertes Leben. Bis er und seine Schulfreundin Karen (Lily Collins) auf einer Webseite für vermisste Kinder ein Foto entdecken, das ihn als kleinen Jungen zeigt. Plötzlich schießen ihm Fragen durch den Kopf: Wer bin ich und wer sind die beiden Erwachsenen im Wohnzimmer, die sich als meine Eltern ausgeben? Doch bevor diese Fragen geklärt werden können, fallen Schüsse und seine vermeintlichen Eltern sind tot. Auf der Flucht vor den Killern versucht er mit Karen, hinter das Geheimnis seiner Identität zu kommen.

Dreh- und Angelpunkt des Teeniefilms ist weniger die Handlung, sondern „Twilight“-Star Taylor Lautner. Darum wird es die vorzugsweise weiblichen Teenager auch nicht stören, dass wie blöde bei der „Bourne Identität“ abgekupfert wurde, solange es genug Großaufnahmen vom hübschen Jüngling gibt. Und die gibt es. Schauspielern muss er nicht viel, das übernehmen andere. Gestandene Mimen wie Alfred Molina, Sigourney Weaver oder Mikael Nyqvist („Verblendung“) wirken in diesem harmlosen Teenie-Abenteuer völlig deplatziert. Regisseur John Singleton („2 Fast 2 Furious“) erfüllt lediglich die Vorgaben für die Zielgruppe. Marco Frenzel