Aushilfsgangster
Inhaltsangabe
Ein paar ganz normale Typen werden plötzlich zu "Aushilfsgangstern". Nachdem ein übler Wall-Street-Schwindler seine Milliardenverluste unter anderem mit ihren Pensionsfonds gemacht hat, entschließen sie sich zum Gegenschlag. Um doch noch irgendwie an ihre Rente zu kommen, wollen sie den dreisten Anlagebetrüger in seinem exklusiven Wolkenkratzer-Penthouse stellen.
zitty-Kritik 23/2011
Brett Ratner („Rush Hour 1-3“) hat mit „Aushilfsgangster“ einen unterhaltsamen Gangstercoupfilm hinbekommen. Und wie bei Filmen dieses Genres üblich – etwa bei „Ocean’s 11“ oder „Inside Man“ – hapert es auch hier mit der Logik, aber darauf kommt es nicht an. Was zählt, ist, ob eine Geschichte spannend, witzig und mit überraschenden Wendungen erzählt wird. Und da kann Ratner und sein Schauspiel-Team auf jeden Fall punkten. Ratners bester Besetzungs-Coup: Er hat die nervtötende Eddie-Murphy-Kopie Chris Tucker aus den „Rush Hour“-Filmen durch das Original ersetzt. Wenn schon Turbo-Gequassel, dann vom Meister selbst.
Murphy spielt einen Kleinganoven, den ein Luxus-Penthouse-Manager (Ben Stiller) anheuert, damit er ihm und einem paar seiner Handlanger (darunter Matthew Broderick und Casey Affleck) das nötige Einbrecher-Knowhow beibringen soll. Sie wollen sich von einem skrupellosen Wall-Street-Banker, der ihren Pensionsfonds verzockt hat, das Geld wiederholen. Allerdings: Safe-Knacken will gelernt sein. Denn als die Hobbydiebe endlich vor dem geöffneten Tresor stehen, ist die Überraschung groß. Jetzt kommt die Action-Komödie erst richtig in die Gänge. Wie „Aushilfsgangster“ wieder einmal zeigt, ist der beste Anstoß für eine frivole Comedy-Kapriole nichts anderes als Rache! Ulrich Lössl
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