Avalon (2011)
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Motto: Berlinale 2012
zitty-Kritik
Thriller
Janne (Johannes Brost), ein selbstverliebter Geschäftsmann kehrt in den Ferienort Båstad zurück, um mit seinem alten Freund den Nachtclub „Avalon“ zu eröffnen. Doch genauso betagt wie der titelgebende Hit von Roxy Music bewegt sich das abgehalfterte Gespann durch die Geschäftswelt, mit wilden Ideen, die ihrem Partyleben der 80er-Jahre zu entspringen scheinen. Dieser hedonistische Lebensstil wirkt mit zunehmendem Alter so unattraktiv wie ein zu eng sitzendes Polohemd.
Als Janne und seine Schwester schließlich in einen furchtbaren Unfall verwickelt werden, scheint sich alles aufzulösen. Wie im Nebel versucht Janne sich zu orientieren, denn sein moralisches Gewissen ist nicht mehr das eines Jungendlichen. Stellt er sich endlich den Konsequenzen seines Lebensstils oder wendet er seine letzten Kräfte auf, um sich und die Welt noch einmal von seiner Überlegenheit zu überzeugen? Ein spannender Thriller mit zwischenmenschlichem und moralischem Tiefgang. Sophie Narr
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