Balkaymak
KRITIK
Das türkische Caférestaurant Balkaymak in Berlin thront bei dem Internetportal Qype auf dem zweiten Platz der beliebtesten Restaurants in Berlin. Gelobt wird es für die moderne türkische Küche, den hervorragenden Service und vor allem für den Nachtisch: Kaymak, ein in Deutschland kaum erhältlicher Büffelrahm mit Thymianhonig. Der ließ sogar Wolfram Siebeck ins Schwärmen geraten, der das Balkaymak neulich für die „Zeit“ besuchte. Dennoch verwunderte ihn die recht übersichtliche Speisekarte, die um wenige Grundzutaten kreist: Huhn oder Hackfleisch, Pistazien, Sesam- oder Tomatensauce.
Diese Spezialkarte wechselt scheinbar nie, sie galt auch bei unserem Besuch. Die Euphorie der Internetkommentatoren können wir daher nur bedingt nachvollziehen. Die Hähnchenbruststreifen im Pistazienmantel gerieten zu trocken, was auch die leichte, orientalische Sauce hollandaise nicht ausgleichen konnte (8 Euro). Die Hackbällchen in einer fein gewürzten Paprikasauce mit Büffeljoghurt (8,50 Euro) dagegen schmeckten sogar unserer Begleitung aus Istanbul sehr. Ebenso der dazugehörige Salat mit Granatapfelkernen. Nun freuten wir uns auf die Desserts, denn die Karte offeriert türkische Spezialitäten, die aufgrund ihres hohen Aufwandes selten in Deutschland angeboten werden, etwa Tavuk Gögüsü, eine Milchspeise mit hauchdünnen Fäden aus Hühnerbrust. Aber Pustekuchen: Ein Großteil der Köstlichkeiten gab es nicht, weshalb wir gezwungenermaßen den Büffelkaymak probierten. Keine Frage, der war wirklich gut, aber um in Begeisterungsstürme zu verfallen, hätten wir uns gewünscht, dass es zumindest die Gerichte gibt, die auf der ohnehin schon übersichtlichen Karte stehen.
Das türkische Caférestaurant Balkaymak in Berlin thront bei dem Internetportal Qype auf dem zweiten Platz der beliebtesten Restaurants in Berlin. Gelobt wird es für die moderne türkische Küche, den hervorragenden Service und vor allem für den Nachtisch: Kaymak, ein in Deutschland kaum erhältlicher Büffelrahm mit Thymianhonig. Der ließ sogar Wolfram Siebeck ins Schwärmen geraten, der das Balkaymak neulich für die „Zeit“ besuchte. Dennoch verwunderte ihn die recht übersichtliche Speisekarte, die um wenige Grundzutaten kreist: Huhn oder Hackfleisch, Pistazien, Sesam- oder Tomatensauce.
Diese Spezialkarte wechselt scheinbar nie, sie galt auch bei unserem Besuch. Die Euphorie der Internetkommentatoren können wir daher nur bedingt nachvollziehen. Die Hähnchenbruststreifen im Pistazienmantel gerieten zu trocken, was auch die leichte, orientalische Sauce hollandaise nicht ausgleichen konnte (8 Euro). Die Hackbällchen in einer fein gewürzten Paprikasauce mit Büffeljoghurt (8,50 Euro) dagegen schmeckten sogar unserer Begleitung aus Istanbul sehr. Ebenso der dazugehörige Salat mit Granatapfelkernen. Nun freuten wir uns auf die Desserts, denn die Karte offeriert türkische Spezialitäten, die aufgrund ihres hohen Aufwandes selten in Deutschland angeboten werden, etwa Tavuk Gögüsü, eine Milchspeise mit hauchdünnen Fäden aus Hühnerbrust. Aber Pustekuchen: Ein Großteil der Köstlichkeiten gab es nicht, weshalb wir gezwungenermaßen den Büffelkaymak probierten. Keine Frage, der war wirklich gut, aber um in Begeisterungsstürme zu verfallen, hätten wir uns gewünscht, dass es zumindest die Gerichte gibt, die auf der ohnehin schon übersichtlichen Karte stehen.
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