Conan the Barbarian
Inhaltsangabe
Um den Mord an seinem Vater und das Gemetzel an den Bewohnern seines cimmerischen Heimatdorfes zu rächen, macht sich Conan (Jason Momoa) auf die Suche nach dem sadistischen Warlord, der das Blutbad verantwortet. Doch dieser Warlord, Khalar Zym (Stephen Lang), sucht seinerseits die junge Tamara (Rachel Nichols), die sich ihm immer wieder entzieht sie spielt in einem rätselhaften Auferstehungsritual eine entscheidende Rolle. Als Conan Tamara entführt, um sie als Köder zu benutzen, verfolgen ihn Monster und ganze Heere, bis er sich in einer uralten verwunschenen Opferhöhle dem Kampf stellt.
zitty-Kritik 19/2011
Fantasy
Früher, als Arnie noch „Conan“ war, ging das so: Conan mochte dich, dann wurde getrunken und gevögelt. Oder Conan mochte dich nicht, dann war die Rübe ruckzuck ab. Klare Verhältnisse. In unseren mordernen, politisch-korrekten Zeiten möchte Conan jetzt auch mal seine Gefühle verbalisieren („Ich hasse Sklavenhalter!“). Sicherheitshalber lässt er das gerettete Sklavenmädchen aber erstmal über Nacht gefesselt. Es sind genau solche sinnlosen Kleinigkeiten, die den neuen Conan zum Schlechte-Laune-Film machen.
Regisseur Markus Nispel hat einen Plot konstruiert, der keinen Sinn ergibt (irgendwas mit einer Maske, die mit Jungfrauenblut aktiviert wird und Weltherrschaft garantiert). Auch visuell ist das ganze Desaster trotz 3D nichts wert, selbst die überaus brutalen und blutigen Action-Szenen sind schaurig gefilmt. Immerhin fürs Gendermainstreaming könnte dies irgendwann ein wichtiger Film werden, lautet seine dreidimensionale Botschaft doch: Es macht nichts aus, wenn der Hauptdarsteller größere Möpse hat als der weibliche Star. Lutz Göllner
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