NEUE MUSIK - Das Kammerensemble Neue Musik Berlin präsentiert Kompositionen von fünf Gästen des Berliner Künstlerprogramms des DAAD. Einen Hörgenuss der besonderen Art bietet dabei "Zaffiro" des 1975 in Mailand geborenen Oscar Bianchi, das für die ungewöhnliche Instrumentalkombination von Bassklarinette, Baritonsaxophon, Gitarre und Bratsche geschrieben wurde. Der mexikanische Soundperformer Israel Martínez, der auch die Klangregie führt, lotet in seiner mehrkanalige Live-Performance die Potenziale ausgewählter Klänge aus. Eintritt 10, erm. 6 Euro.

Werke

Malin Bång: "Turbid Motion" für Ensemble, "Structures of Molten Light" für Ensemble; Oscar Bianchi: "Zaffiro" für 4 Instrumente; Clemens Gadenstätter: "le goût du son" - Studie für Kontrabassklarinette; Olga Neuwirth: "voluta/sospeso" für Bassetthorn, Klarinette, Violine, Violoncello, Schlagzeug und Klavier; Israel Martínez: Deconstructing sounds from "El hombre que se sofoca" and "Two espressos in separate cups" - Mehrkanalige Live-Performance.

Zusätzliche Information

Eintritt: Euro 10, erm. 6 Karten an der Abendkasse, Reservierung unter: bkp.berlin@daad.de Weitere Infos unter: www.berliner-kuenstlerprogramm.de Das Konzert präsentiert Werke von fünf Gästen des Berliner Künstlerprogramms des DAAD. Von Malin Bång werden zwei Ensemblestücke mit verstärkten Instrumenten gespielt. In den neueren "Structures of Molten Light" geht es um die Transposition von field recordings in komplex geschichtetes Instrumentalspiel. Oscar Bianchi (BKP-Gast 2009) bedient in "Zaffiro" die ungewöhnliche Instrumentalkombination von Bassflöte, Baritonsaxophon, Gitarre und Bratsche. Clemens Gadenstätter (2006 BKP-Gast) nimmt sich in "Le goût du son" vor, die Phänoneme der polymodalen Auffassung akustischer Ereignisse zu untersuchen. Bei dem Werk von Olga Neuwirth (BKP-Gast 1996) handelt es sich um die instrumentale Version der Komposition "...morphologische Fragmente...", die sich auf Texte von Johann Wolfgang von Goethe bezieht. Der mexikanische Soundperformer Israel Martínez, wie Malin Bång zur Zeit als Gast des Berliner Künstlerprogramms in der Stadt, lotet live-elektronisch die Potentiale ausgewählter Klänge aus zwei seiner jüngeren Produktionen aus.