Espoir voyage
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Motto: Berlinale 2012
zitty-Kritik 04/2012
Berlinale-Forum: Espoir Voyage
Nicht nur nach Europa zieht es Migranten aus afrikanischen Ländern, auch innerhalb Afrikas besteht ein ständiger Strom an Arbeitswilligen, die in einem anderen Land nach einem besseren Leben suchen. Eine dieser Routen führt aus Burkina Faso, einem der ärmsten Länder Afrikas, in das südwestlich gelegene Nachbarland Elfenbeinküste. Dort herrscht durch Kakao- und Kaffeeanbau verhältnismäßiger Wohlstand, der allerdings nicht zuletzt – und damit ganz im Stil des europäischen Wohlstandes – durch die billigen Arbeitskräfte entsteht. Einer dieser Arbeiter war Joanny, der Bruder von Michel K. Zongo, dem Regisseur dieser sehr sehenswerten Dokumentation. Jahre nach dem Tod seines Bruders begibt sich Zongo auf Spurensuche, folgt dem Weg der arbeitssuchenden Migranten, trifft alte Bekannte seines Bruders und reflektiert dabei die Folgen der Migration: Zum einen die Sorgen der zurückgelassenen Familie, die oft monatelang keine Nachricht erhält, zum anderen die Träume vom besseren Leben. MM
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