Gefroren: Yoli

Foto: Jon Adrie Hoekstra
Felix Denk
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Frozen Yogurt ist nicht unbedingt das heiße, respektive kalte neue Ding aus Amerika. Die kalorienarme Alternative zur Eiscreme entstand dort nämlich schon in den 70er Jahren und surfte damals ganz vorne auf der Jogging- und Aerobic-Welle mit. Nach Berlin ist Frozen Yogurt jedoch erst diesen Sommer geschwappt. Mit dem Yoli hat gerade der erste reine Frozen Yogurt-Store der Stadt eröffnet. Schon wenn man den Laden betritt, verspürt man eine angenehme Kühle: Weiße Wände, weiße Eames-Schaukelstühle und heller Naturstein sorgen für eine innenarchitektonische Erfrischung. Und das ausgezeichnete Frozen Yogurt sorgt gleich darauf für eine kulinarische Erfrischung (der kleinste Becher kostet 2,90 Euro, ist aber ziemlich groß). Es ist aus 100 Prozent fettfreiem, probiotischem Jogurt, hat ein leicht säuerliche Note im Geschmack und ist in der Konsistenz etwas cremiger als Eis. Anders als in normalen Eisdielen gibt es im Yoli nur eine Geschmacksrichtung. Für die Variation sorgen nämlich die Toppings (je 30 Cent). Das können Kirschen, Heidel- oder Erdbeeren sein. Zu gesund? Dann gibt es auch zerbröselte Kitkat-Riegel, Oreo-Kekse oder M&Ms. Bei handgezählten 25 verschiedenen Toppings sind die Variationsmöglichkeiten rechnerisch wohl nahe an der Unendlichkeit.                              

Invalidenstr. 112, Mitte, U Naturkundemuseum,
Mo-Fr 11-20 Uhr, Sa 12-18 Uhr, www.yoli-berlin.de


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