Burger: Drachentöter

Foto: Stephan Ganzel
Martin Hildebrandt
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Was für eine Ansage! Neben The Bird, einem der besten Burgerrestaurants der Stadt, hat ein Imbiss aufgemacht, ein Burgerimbiss. Und weil der Neue nicht als Trittbrettfahrer gesehen werden möchte, der im Dunstkreis des Erfolgreichen die Brotkrümel aufpickt, hat man sich einen selbstbewußten, mythologischen Namen gegeben: Drachentöter. Das ist mutig und klingt nach einer Kampfansage, zumindest aber nach hohem Anspruch, dem man aber erst einmal gerecht werden muss.
Der erste Eindruck immerhin ist positiv: Im Imbiss riecht es nicht nach altem Fett und das Hackfleisch wird frisch auf den Grill gelegt, und nicht, wie meist üblich, tiefgefroren. Ebenso freut sich der Kenner über die belgische Zubereitung der Pommes: Zwei Mal wandern sie ins Fritierfett und werden so außen knusprig und innen weich.  Es gibt also wenig zu meckern, zumal die Preise – Burger kosten zwischen 3,20 Euro und 4,70 Euro – weit unter denen von The Bird liegen. Nur die Saucen sind leider etwas fade, insbesondere die Chili Soße des Carlos Burgers könnte schärfer sein. Schließlich will man sich mit einem Drachen anlegen. Fazit: Für eine sättigende Zwischenmahlzeit ist der Drachentöter eine gute Wahl, für das echte New-York-Burger-Feeling bleibt nur das Original.    

Am Falkplatz 5, Prenzlauer Berg, S+U Schönhauser
Allee, tägl. 12-22 Uhr, Tel. 41 71 45 25


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