Gulag. Spuren und Zeugnisse 1929-1956
BRANDENBURG - Es gibt Wörter, die tiefen Schrecken in sich tragen. "Gulag" etwa, er bezeichnet das sowjetische System aus Zwangsarbeit, Lagern, Gefängnissen und Verbannungsorten, an die zwischen 1929 bis 1956 rund 20 Millionen Menschen deportiert wurden. Seit Öffnung der russischen Archive Ende der 90er Jahre erforschen Historiker die Geschichte des Gulag. Eine Ausstellung im Brandenburger Schloss Neuhardenberg zeigt nun Fotos, Pläne, Filme und andere Dokumente über diese Orte, zusammengestellt von der Moskauer Menschenrechtsorganisation "Memoria" und der exzellent arbeitenden Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora (bis 24.6.). Eintritt 8, erm. 4,50 Euro.
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