Immer Drama um Tamara
Sommerkomödie
zitty-Kritik
Sie ist wieder da! Nach einer erfolgreichen Nasenoperation hat sich Tamara Drewe zur attraktiven Topjournalistin gemausert, die nun ins Landhaus ihrer verstorbenen Eltern heimkehrt und sofort die Männer in ihrer Umgebung verunsichert. Da ist zum einen der Erfolgs-Schriftsteller Nicholas Hardiment, der mit seiner Gattin Beth eine Pension für Ruhe suchende Autoren betreibt. Und da ist Andy Cobb, dessen Familie einst das Drewe-Anwesen gehörte und der bei den Hardiments jobbt. Richtig kompliziert wird die Sache, als Tamara den Rockstar Ben anschleppt, dessen Anwesenheit in der englischen Provinz zwei Teenager zu höchst hinterhältigen Aktionen animiert. Die Mixtur aus Intrigen, Betrug und Schmachtereien eskaliert.
Stephen Frears schlägt trotz britischen Humors einen stets versöhnlichen Ton an und sorgt so für ein kurzweiliges Kinovergnügen, das in liebevollen Charakterisierungen viel über das Unvermögen der Menschen erzählt, ihre Emotionen im Zaum zu halten. Einziges Manko: der dämliche deutsche Titel.
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