Inhaltsangabe

Zwei Städte, zwei Familien. Die Kinder Juan und Mia leben zu verschiedenen Zeiten in verschiedenen Ländern, werden aber beide jede Nacht von einem grausigen Albtraum heimgesucht – offenbar will ein übernatürliches Wesen von ihnen Besitz ergreifen. Als die Geistererscheinungen immer furchterregendere Formen annehmen, beginnen sie das Leben der Familien zu beherrschen. Mias Eltern John und Sue sowie Juans Mutter Luisa fühlen sich der unheimlichen Bedrohung hilflos ausgeliefert. Bis sie selbst die Gespenster wahrnehmen – was die ohnmächtige Angst nur noch steigert. Angesichts dieser unerträglichen Spannungen beschließen die Eltern, um ihre Kinder zu kämpfen.

zitty-Kritik 02/2012

Psycho-Horror-Thriller
Nachdem sie in einem alten Baum im Garten der Großeltern die Aufzeichnungen eines kleinen Jungen über ein gefährliches und gesichtsloses Geisterwesen entdeckt hat, wird die kleine Mia jede Nacht von ebenjenem Wesen heimgesucht. Was von den anderen als Albtraum abgetan wird, ist für Mia bedrohliche Realität. Nur ihr Vater John scheint zu ahnen, dass mehr hinter dem Geist ohne Gesicht steckt. Bis er schließlich selbst mit dem Wesen konfrontiert und von seiner Umwelt für wahnhaft gehalten wird. In einem anderen Land, zu einer anderen Zeit wird ein kleiner Junge namens Juan von demselben Geist gequält, und wie bei Mia will niemand glauben, dass der Spuk tatsächlich real ist …
Obwohl der Beginn mysteriös und vielversprechend ist und die parallele Erzählweise der beiden Kinderwelten nicht uninteressant erscheint, vermag dieser spanische Horrorthriller niemals wirklich mitzureißen. Regisseur Juan Carlos Fresnadillo vollbringt das Kunststück, einen zugleich vorhersehbaren und dabei krude verworrenen Plot zu präsentieren. Da kann Clive Owen als Familienvater noch so eindringlich gegen Windmühlen kämpfen. Mani Beckmann