VIDEO-KLASSIKER - Die Filme des portugiesischen Künstlers João Penalva werden manchmal mit Träumen verglichen. Verfremdete Aufnahmen treffen auf Literatur, die als Textbaustein in den Filmen auftaucht oder von einer Stimme aus dem Off vorgelesen wird. Das so zum Träumen angeregte Gehirn kann seine Vorstellungskraft frei entfalten und die Elemente mühelos logisch verbinden. Die Berlinische Galerie präsentiert fünf Film-Klassiker von Penalva, etwa das auf Untertiteln beruhende "336 PEK (336 Rivers)" von 1999, in denen der Regisseur unabhängige Text- und Bildspuren miteinander verbinden, die zusammen die Zuflüsse des Baikalsees porträtieren(bis 27.2.). Eintritt 8, erm. 5 Euro, bis 18 Jahre frei.