Panorama: Phobidilia

Foto: Phobidilia
Markus Raska
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Agoraphobie ist eine schlimme Sache. Besonders wenn die Angst so groß wird, dass man seine Wohnung nicht mehr verlassen kann. Vor vier Jahren hat sich ein junger, namenloser Israeli nach einem traumatischen Erlebnis dazu entschieden, sich in seine Wohnung zurückzuziehen. Sein Fenster zur Welt ist der Fernseher, über das Telefon bestellt er sich sein Essen, die erotischen Fantasien können dank Internet befriedigt werden. Alles scheint gut. Bis die aufgekratzte Marktforscherin Daniela auftaucht und Grumps, der Hausverwalter und Holocaust-Überlebende, ihm eröffnet, dass die Wohnung verkauft wird. Der Mann beginnt, um sein Reich zu kämpfen.
„Phobibilia“ ist ein verzweifelter Film über das Gefängnis im eigenen Kopf. Die Brüder Yoav und Doron Paz greifen in ihrem ersten Spielfilm auf ihre Erfahrung mit Videoclips und Werbung zurück und verbinden verschiedene visuelle Stile virtuos mit der Handlung.  

Israel, 86 min, R: Doron & Yoav Paz


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