Panorama: Sex & Drugs & Rock & Roll

Foto: Sex & Drugs & Rock & Roll
Mani Beckmann
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Ian Dury war eine der originellsten und schillerndsten Figuren des britischen New Wave, jemand, der musikalisch wie menschlich schwer einzuschätzen war. Um genau diese Ambivalenz geht es Mat Whitecross in seinem erstaunlich ehrlichen Musikfilm, der hinter die offensichtliche und öffentliche Fassade des „sexiest cripple“ (Dury über sich selbst) schauen will. Vor allem die Beziehung zwischen dem seit einer Kinderlähmung gehbehinderten Ian und seinem Sohn Baxter (der als 4-Jähriger auf dem Cover des Klassikers „New Boots and Panties“ erscheint) steht im Zentrum des Films.
Und es wird mehr als deutlich, wie mühsam es ist, der Sohn
eines Rockstars zu sein, der den Titel seines größten Hits  – siehe Filmtitel – zum Motto seines Lebens gemacht hat. Oder umgekehrt. Ein Lob vor allem dem Hauptdarsteller Andy „Gollum“ Serkis, der sämtliche Dury-Songs live und ohne Dubs zum Besten gibt.  

Großbritannien, 115 min, R: Mat Whitecross


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