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- 09.02.2010
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FORUM: Ya
Um nicht Militärdienst leisten zu müssen, lässt sich ein junger Mann als vermeintlich Schizophrener ins Irrenhaus einweisen und trifft dort allerlei Verrückte und Verlorene, die sich nicht sonderlich von den Freunden unterscheiden, die er draußen zurücklässt. Sein Leben war schon zuvor geprägt von Sinnlosigkeit, Drogen und Irren. Daran ändert sich nichts, nur dass jetzt Elektroschocks hinzukommen.
„Ya“ wirkt wie eine Acid-Version von „Einer flog übers Kuckucksnest“. Die Psychiatrie erinnert an mittelalterliche
Kerker, die Insassen werden wie Tiere behandelt, und nur die
Drogen sichern kurze Fluchten. Von der Horror-Realität zum Horror-Trip. Igor Voloshin erzählt einen brutalen, dreckigen, irrsinnigen und völlig überfrachteten Albtraum, der erstaunlicherweise auf wahren und autobiografischen Begebenheiten beruht. Und so wird der Abspann zu einem Requiem auf die Freunde, die den Wahnsinn nicht überlebt haben.
Russland, 88 min., R: Igor Voloshin
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