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- 09.02.2010
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FORUM: Drei Filme von Shimazu Yasujiro
Seit einigen Jahren widmet das Forum einem eher unbekannten japanischen Regisseur eine
kleine Hommage. Dieses Jahr sind drei Filme von Shimazu Yasujiro zu entdecken, der zwischen 1922 und seinem frühen Tod 1945 über 50 Filme drehte. Es sind zeitgenössische Geschichten aus dem japanischen Alltag, angesiedelt in der Welt des Theaters, der Vergnügungsviertel oder der Geschäftswelt. In einfachem Stil, der vom Ideal des „unsichtbaren Schnitts“ im Hollywood-Kino beeinflusst ist, erzählt etwa „Asakusa no tomoshibi“ („The Lights of Asakusa“) von einer jungen Schauspielerin, die mit einem Industriellen verkuppelt werden soll.
Hier, wie auch in den Filmen „Konyaku sanbagarasu“ („The Trio’s Engagement“, Foto) und „Ai yori ai e“ („So Goes my Love“) endet die Geschichte mit einem Happyend. Dennoch schafft es Shimizu frei von Kitsch zu bleiben, er überzeugt mit genau beobachteten Alltagsgeschichten, die die Konventionen der japanischen Kultur unterschwellig kritisieren.
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