FILMREIHE: Around the World in 14 Films

Foto: Around the World
Regina Lechner
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Nicht alle guten Filme schaffen es auf deutsche Kinoleinwände. Denn ob ein Film aus Asien, Afrika oder Südamerika bei uns ein Erfolg wird, ist nur sehr schwer kalkulierbar. Das Independent-Filmfestival „Around the World in 14 Films“ bietet die Chance, genau diese außergewöhnlichen Filme zu sehen. Viele der Werke wurden in Locarno, Cannes oder Venedig ausgezeichnet, in Berlin aber bisher nie gezeigt. Hiesige Regisseure stellen als Paten die Filme im Babylon Mitte vor.

Harmlose Liebesfilme darf man hier nicht erwarten, dafür einen ungeschönten Blick auf die Schicksale von Menschen aus Armenien, den Philippinen oder Rumänien. Welche Probleme haben russische Teenager? Valeria Gaia Germanica zeigt in „Everyboy Dies But Me“ drei 14-jährige Mädchen, die Parties, Sex und Alkohol im Kopf haben. Was passiert, wenn ein Japaner seinen Job verliert? Am besten kriegt es keiner mit. Kiyoshi Kurosawa inszeniert in „Tokyo Sonata“ eine perfekte Familie, in der jeder seine kleinen Geheimnisse hat. Einen kauzigen Südstaatler konfrontiert der iranische Regisseur Ramin Bahrani in „Goodbye Solo“ mit einem afrikanischen Einwanderer, der in einer US-Kleinstadt Taxi fährt. Sogar mehr als 20 Auszeichnungen, darunter den Goldenen Leoparden in Locarno, kann „Parque Vía“ des Mexikaners Enrique Rivero aufweisen. Doch für einen regulären Kinostart in Deutschland reicht offenbar auch das nicht. Regina Lechner

27.11.-5.12., Babylon Mitte, R.-Luxemburg-Str. 30, Mitte


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