BESTSELLERVERFILMUNG: Wenn wir zusammen sind

Mathias (Vincent Lindon) und Antoine (Pascal Elbé) sind beste Freunde und alleinerziehende Väter. Pragmatisch beschließen sie, zusammen zu ziehen – nicht ohne vorher noch eine paar Regeln aufzustellen: Keine Babysitter und keine Frau im Haus. Völlig klar, dass das nicht gut gehen kann.
Zweifellos hat der französische Bestsellerautor Marc Levy seine Figuren diese merkwürdigen Regeln nur aufstellen lassen, um sie in einen künstlichen Konflikt zu treiben. Natürlich pfeift Mathias schnell auf die Regeln, als er die hübsche Journalistin Audrey (Virginie Ledoyen) kennen lernt. Bald hängt der Haussegen schief. Der engstirnig den Haushalt dominierende Antoine merkt in seiner Enttäuschung nicht, dass die hübsche Nachbarin Sophie (Florence Foresti) in ihn verschossen ist. Die Konstellation ist also allzu vorhersehbar. Gleichwohl gelingt es den überzeugenden Schauspielern, dass man sich für ihre sympathischen Figuren interessiert. In der harmlosen Kinoadaption von Levys Bestseller bleibt alles in der Familie: Seine Schwester Lorraine hat hier Regie geführt. Ein laues Filmchen, das man schnell vergessen hat.  Friedhelm Teicke

„Mes amis, mes amours“, F 2008, 99 min, R: Lorraine Levy, D: Vincent Lindon, Pascal Elbé, Kinostart: 19.11.

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