Securitydrama : Armored

Es gibt noch eine Bastion, in der Frauen Hausverbot haben: die Security-Firma. Zu diesem letzten Rückzugsort ist Regisseur Nimród Antal nun ein uninspiriertes Filmchen vom Reißbrett gerutscht. Die Story: Ein paar gewitzte Geldtransporteure haben aus der Finanzkrise gelernt und beschließen, ihre Fracht für sich zu behalten und deponieren sie spekulationssicher in einer Fabrik. Leider wird auch diese Anlage zu Risikokapital, weil der Frischling Ty entdeckt, dass, wer mit Medaillen dekoriert aus dem Irak zurückkommt, auch im Alltag den Helden spielen darf.
Hofft man zu Beginn noch, es könnten sich bei der hochkarätigen Schauspielerriege (Jean Reno und ein versifft aussehender Lawrence Fishburne) wenigstens zwischen den Charakteren interessante Situationen entwickeln, will man spätestens ab der Hälfte des Films nur noch, dass es vorbei geht. Träge schleift sich die Handlung bis zum öden Finale. Ach ja, eine Frau darf im Film tatsächlich noch mitspielen: Die böse alte Schachtel vom Jugendamt, die dem Helden sein kleines Brüderchen wegnehmen will.  

USA 2009, 88 min, R: Nimród Antal, D: Columbus Short, Matt Dillon, Kinostart: 4.2.


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