Ikonen-Film :  Ich & Orson Welles

Hans-Joachim Neumann
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Jedermann kennt den Film-Orson Welles: „Citizen Kane“, „Der dritte Mann“ oder „Im Zeichen des Bösen“ sind immerwährende Monumente der Filmgeschichte. Den Theater-Orson Welles kennt kaum jemand. Insofern ist es eine reizvolle Idee, diese Facette auf die Leinwand zu bringen. [...]

Alte-Männer-Action:  The Expendables

Lutz Göllner, Lydia Brakebusch
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Nach der Vorführung von „The Expendables“ kam es innerhalb der zitty-Redaktion zu Verwerfungen zwischen Literaturredakteur Lutz Göllner und Berlin-Redakteurin Lydia Brakebusch. Ein Protokoll.
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Rauschfilm :  Enter the Void

Michael Meyns
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Ein Film wie ein Rausch, ein assoziativer Trip, der zweieinhalb Stunden lang wahnwitzige Bilder aneinanderreiht. Ein Film, der den Versuch unternimmt, das Kino in Sphären zu heben, von denen die meisten Regisseure nicht einmal träumen. [...]

Beziehungsdrama :  Die Liebe der Kinder

Anna Mayrhauser
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Robert ist Baumschneider von Beruf. Aber Maren, Bibliothekarin und Sachbuchautorin, bevorzugt den Begriff Landschaftsarchitekt. Sie lernen sich im Internet kennen, treffen sich, verlieben sich. Nicht gleich, aber doch. Ihre Kinder auch... [...]

Spätkauffilm :  Tom Atkins Blues

Martin Schwarzbeck
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Thomas Atkins ist ein Relikt. Seine Wohnung, seine Musik, sein Job – nichts hat sich seit 13 Jahren geändert. Und obwohl Atkins als Betreiber eines
Berliner Spätkaufs ständig in Kontakt mit den Einheimischen steht, kann er immer noch kein Deutsch. Für seine Freundin ist das Grund genug, ihn zu verlassen. Und seine Weigerung, mit der Zeit zu gehen, isoliert Atkins immer weiter. [...]

Animationsfilm :  Mary & Max – oder: Schrumpfen Schafe, wenn es regnet?

Manfred Hobsch
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Im Kino verbindet man mit Knetfiguren stets Wallace & Gromit, aber auch der Australier Adam Elliot nutzt diese klassische Tricktechnik abseits aller grassierender 3D-Ambitionen. Im Zentrum seines wunderbar schrägen Werks: zwei auf den ersten Blick nicht gerade liebenswerte Außenseiter, die dem Zuschauer dennoch ans Herz wachsen. [...]

Komödie :  Das Leben ist zu lang

Martin Schwarz
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Dani Levy ist ein Überzeugungstäter. Seit dem Überraschungserfolg 1986 mit seinem Debüt „Du mich auch“ schwenkte der Berliner Filmemacher nach „RobbyKallePaul“ zu Dramen wie „Meschugge“, um dann mit „Alles auf Zucker“ zur Komödie zurückzukehren. Und stets wirkt der 52-Jährige ein wenig auf der Suche. Höchste Zeit also für eine Selbstreflexion: In „Das Leben ist zu lang“ geht es vor allem auch um Dani Levy selbst, der im Interview sagt, der Film sei eher persönlich als autobiografisch [...]

Essayfilm:  Ruhr

Michael Meyns
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Mit „Ruhr“ wagt sich James Benning, Chronist amerikanischer Landschaften, zum ersten Mal auf unbekanntes Terrain. Für die Ruhrfestspiele beschäftigte er sich mit der dortigen Region, was in diesem Fall in erster Linie Duisburg bedeutet. Sieben starre Einstellungen umfasst der Film, sechs in der ersten Stunde – und die großartige letzte, die tatsächlich eine Stunde lang ist. [...]

Frischlingsförderung:  First Steps – Der wichtigste deutsche Filmnachwuchspreis


In „Mobile“, dem nominierten Kurzfilm von Verena Fels, wird eine Kuh schwer hängen gelassen Foto: First Steps
Josefine Weinhold
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Am 24. August wird am Potsdamer Platz wieder mal der rote Teppich ausgerollt, aber nicht für – Kreisch! – Stars und Sternchen. [...]

Windgebremste Fantasy :  Die Legende von Aang

Hans-Joachim Neumann
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Leider retten Material-Art und 3D-Effekte den neuen Film von M. Nigt Shyamalan nicht: Die Geschichte vom Kampf des 12jährigen Aang gegen das Böse in Form von Feuermenschen bleibt belang- und humorlos. Fortsetzung folgt trotzdem.
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