zitty_art: Die Kunst der Zukunft

Foto: Melanie Klimmer
Claudia Wahjudi
kommentieren

Gerade sind in Berliner Galerien Arbeiten zu sehen gewesen, die die unsichere Zukunft junger Künstler in der Krise thematisierten – mal ironisch, mal sarkastisch, mal trotzig. Künstler zu werden, war schon immer schwer, Künstler zu bleiben erst recht, und wie sich die Berufsperspektiven in der Rezession entwickeln, weiß noch niemand.  In Berlin existieren jedoch Institutionen und Verbände, die dafür sorgen, dass Künstler nicht schutzlos den Aufs und Abs des Marktes ausgesetzt sind. Das Atelierprogramm des Landes Berlin ist so eine Einrichtung, die Karl-Hofer-Gesellschaft eine andere. Im Freundeskreis der Universität der Künste sammeln sich Privatleute und Personen des öffentlichen Lebens, um die Studierenden der Universität der Künste auf ihrem Weg in den Beruf zu unterstützen. Zum Beispiel in einem alten Lagerhaus in Oberschöneweide, in dem die Stipendiaten der Gesellschaft zwei Jahre lang die großen Ateliers nutzen können.

Die Künstler der beiden aktuellen Jahrgänge arbeiten in Fotografie, Video, Malerei, Skulptur, Zeichnung, sie nähen, falten, bauen, sie thematisieren Architektur, Geschichte, die Gemeinsamkeiten orientalischer und abendländischer Kulturen, sie untersuchen den menschlichen Körper, Industriegeschichte und das Potenzial politischer Aktion. Starke Arbeiten sind hier entstanden. zitty_art führt durch die Ateliers in Oberschöneweide und lädt zu einem Round-Table-Gespräch mit den Künstlern ein – über ihren Berufsstart, über die Zukunft des Berufs Künstler und künftige Kunst, bei Flammkuchen und Wein.  Claudia Wahjudi

3.12., 17 Uhr, Treffpunkt: Verlagsgebäude am Askanischen Platz 3,
Anmeldung:  marketing@zitty.de, 9 Euro/Abonnenten 7 Euro (ggfs. Abo-Nummer angeben)


Leser:
  • Currently 0/5 Stars
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Ihr Kommentar

Sie müssen angemeldet sein, um kommentieren zu können.