Too Hot Club Premiere: Das Zusammenspiel aus Hip Hop und Elektro hat einen neuen Namen

Maximilian Kleinod
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Laarmann lebt. Im Fall des Techno-Vordenkers keine Selbstverständlichkeit. Nach dem Untergang der Rave-Bewegung hatten ihn Wegbereiter künstlerisch totgesagt. Mit einem neuen Projekt will er nun zurück ins Rampenlicht. E-Hop nennt er einen Musiktrend, eine Mischung aus Elektro und Hip-Hop, die einen Ansatz von Künstlern wie Deichkind oder Jake the Rapper beschreibt. Auf der Compilation „Too Hot“ versammelt er Musiker, die für den Stil stehen. Laarmann sieht eine „Fusion, die vorher undenkbar schien.“ Typisch für einen Szene-Aktivisten, der gerne große Worte benutzte. Er war es, der Techno die „Raving Society“ andichtete und dann mit ihr, als die Blase platzte, eine Weile untertauchte. Jetzt folgt der nächste Trend. „Bahnbrechend, wie ein Tsunami“, soll er über uns schwappen. Die Sache hat nur einen Haken. Seit über zehn Jahren mischen diverse Künstler Hip Hop und Elektro: Peaches, Moonbotica oder Jazzanova. Laarmann erfindet das Rad nicht neu, er versammelt progressive Musiker, die sich nicht auf eine Stilrichtung festlegen möchten. Wer will, mag darin eine Bewegung erkennen. Die soll demnächst auf den unregelmäßig anberaumten „Too Hot“-Partys ein möglichst großes Publikum anlocken.
Am 29.11.2007, 19.30 Uhr im Pulp Mansion. Line Up: Jake The Rapper, She-Raw, Das Amt, Laing, The Crackhuren. DJs: Shokkaboy, Reznik


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