LOL - Laughing out Loud (2012)
Remake
Beschreibung
Die 16-jährige Lola bekommt zu all ihrem Herzschmerz auch noch Stress mit ihrer Mutter Anne, als diese erfährt, dass Lola alles dafür tut, um endlich etwas ziemlich Lästiges loszuwerden: ihre Jungfräulichkeit.
zitty-kritik 12/2012
„LOL – Laughing Out Loud“, so hieß ein französischer Teeniefilm von 2008. Dank der von Sophie Marceau gespielten Mutter der pubertierenden Lola hatte auch ein Publikum Spaß, das Marceau noch aus der Zeit kennt, als sie selbst in „La Boum“ Pubertätswirren auf die Leinwand brachte.
Jetzt gibt es ein US-Remake – und das ist völlig daneben gegangen, obwohl es eng am Original klebt und mit Lisa Azuelos dieselbe Regisseurin hat. Dialoge und Einstellungen sind fast identisch – und wenn sie abweichen, dann nur, um die harmlose Vorlage weiter zu entschärfen. Der ewig straffen, unsympathisch wirkenden Demi Moore nimmt man nie die verpeilte Mutter ab, die sich mit ähnlichen Problemen herumschlägt wie ihre pubertierende Tochter. Es stecken kaum neue Ideen im Wiederaufguss – abgesehen von kruden Witzen über die bizarren Gastfamilien, die Lola und ihre Freunde auf ihrer Klassenfahrt nach Paris ertragen müssen. Am Original hat man ganz eindeutig mehr Freude.
USA 2012, 97 min, R: Lisa Azuelos, D: Miley Cyrus, Demi Moore, Kinostart: 31.5.
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