Berlin- News: Ein Plan für den Kanal?

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Daniel Boese
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Letztes Jahr war der Landwehrkanal ein Abenteuerspielplatz für Baumschützer: Man konnte auf Patrouille gehen, um Baumfällkommandos zu melden, zu schnelle Ausflugsschiffe beobachten und Bäume besetzen, um die Kettensägen aufzuhalten. Dieses Jahr gab es dagegen nur stundenlange Sitzungen des Mediationsforums mit gut 25 beteiligten Parteien. Das ist wesentlich öder, aber auch wesentlich wichtiger. Geht es hier doch nicht nur darum, weitere Bäume vor der Säge zu bewahren. Vielmehr könnte eine erfolgreiche Mediation dafür sorgen, dass der Landwehrkanal in Zukunft als innerstädtisches Juwel glänzt: mit sauberem Wasser, grünen Ufern für Anwohner und Anlegestellen, an denen Touristen und Berliner ein- und aussteigen können. Und vielleicht einem Badestrand (zitty 10/08). Inzwischen sind sich im Mediationsforum unter anderem Amt, Bürgerinitiative und Reeder näher gekommen. Man ist sich einig, dass ein städtebaulicher Masterplan weiterhelfen könnte. Tjark Hildebrandt, Regionalmanager der Wasser- und Schifffahrtsdirektion, prüft derzeit, ob Geld für eine Vorstudie bereitgestellt wird. Am 15. September wird ein Ergebnis präsentiert.   

Eine Paddelparade auf dem Landwehrkanal soll am
13. September zeigen, wie wichtig der Kanal den Berlinern ist. Jeder kann mit Paddel-, Ruder- oder Gummiboot vom Urbanhafen zum Studentenbad schippern. Hinterher gibt es eine Podiumsdiskussion zur Zukunft des Kanals und eine Party mit Livebands. Sa 13.9.,
14 Uhr Parade (Urbanhafen), 19 Uhr Diskussion (Umspannwerk Kreuzberg), 20.30 Uhr Konzert
Mehr Infos unter www.zitty.de/paddelparade


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