Fashion Week 2010: Neue Sterne am Modehimmel: Von Bardonitz


Nicole Roschner
Bettina Homann
kommentieren

Am Anfang stand die Schatztruhe. Eine Truhe voll antiker Gehröcke, Hemden und Spitzen aus der Familie, die ein Onkel Nicole Roschner eines Tages mitbrachte. Da hatte sie eigentlich beschlossen, sich vom Modedesign, das sie an der Berliner Best Sabel Schule studiert hatte, ab- und der Kunst zuzuwenden.

(entry 54313)

Aber die textilen Schätze reanimierten ihre Liebe zur Mode und so gründete Roschner ihr Label von Bardonitz, benannt nach ihren Vorfahren. Der historische Bezug spielt in ihren Entwürfen eine große Rolle. Barock interessiert sie ebenso wie Jugendstil. Statt Reißverschlüssen verwendet sie Knöpfe, gerne auch alte Originale, auf einem weiten weißen Hemd hat sie ein altes Kinderhäubchen appliziert wie eine Schulterklappe. Vorzugsweise sind die Entwürfe schwarz und weiß gehalten, ergänzt durch ein paar zarte pudrige Farbtöne.

 (entry 54315)

Viele Perlen und Spitze kommen zum Einsatz und gelegentlich auch ganz „unhistorische“ Materialien wie Neopren. Manches, räumt die Designerin ein, „ist ein bisschen kitschig – aber ich liebe Kitsch.  
                  
www.vonbardonitz.net


Leser:
  • Currently 0/5 Stars
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Ihr Kommentar

Sie müssen angemeldet sein, um kommentieren zu können.