Alfredo Jaar wurde mit seinem Ruanda-Projekt weltbekannt. Auf der 11. documenta 2002 thematisierte der New Yorker Künstler eindrücklich den Völkermord in Ruanda, ohne ein einziges Bild des Grauens zu zeigen. Frank Wagner hatte bereits zuvor mit ihm zusammengearbeitet. Der Berliner Kurator, Mitglieder der Neuen Gesellschaft für Bildende Kunst (NGBK), realisierte mit Jaar Anfang der 90er-Jahre eine Arbeit zu den rassistischen Pogromen in Deutschland – an keinem geringeren Ort als dem Pergamonaltar auf der Museumsinsel. Jetzt hat die NGBK Jaar erneut eingeladen: zu einer dreiteiligen Retrospektive in ihren Kreuzberger Räumen sowie in den Museen Berlinische Galerie und Alte Nationalgalerie. Frank Wagner führt die Teilnehmer der zitty-Art durch die NGBK, wo Jaars Arbeiten aus Chile hängen. Gemeinsam mit ihm und Geschäftsführerin Karin Rebbert ist dann am großen Tisch der NGBK Gelegenheit, über die Ausstellung zu sprechen - und über den basisdemokratischen Kunstverein NGBK.

 

Teilnehmer der zitty_Art erhalten zudem freien Eintritt in Berlinischer Galerie und Alter Nationalgalerie und haben die Möglichkeit, den Ausstellungskatalog zum NGBK-Mitgliederpreis zu erwerben.

 

17. Juli, 18.30 Uhr: NGBK, Oranienstr. 25, Kreuzberg, Anmeldung: zittyart@zitty.de, Tickets: 9/ Abonnenten 7 Euro (bitte ggf. Abonummer angeben)