Beschreibung
Flynn Rider ist der beste Dieb des gesamten Königreichs. Auf der Flucht vor seinen Häschern sucht er sich als Versteck ausgerechnet den Turm aus, in dem die Prinzessin Rapunzel seit ihrem 12. Lebensjahr gefangen gehalten wird.

Kritik
Das Neutrale: Rapunzel haust im Turm, hat keinen Friseur, ist Prinzessin und wurde einst aufgrund ihres Flower-Power-Haarschopfes im Kindesalter entführt. Zwischen ihr und dem Dieb Flynn Rider entspinnt sich eine Romanze.
Das Negative: Rapunzel kommt wie eine arbeitslose Barbie-Darstellerin rüber, die für eine Disney-Produktion gecastet wurde. Die Figuren haben den aalglatten „Charme“ üblicher Disney-Channel-Gestalten und trällern massiv überzuckerte Songs.
Das Positive: Die 3D-Animation beeindruckt mit gigantischer Tiefe und die Nebenfiguren würden den Film alleine tragen. Besonders das (Achtung, Mädchenfilm!) Palastwachen-Pferd   Maximus, das über einen ganz speziellen Vorteil verfügt: Es singt nicht. Genau wie Pascal, ein stummes Chamäleon, das sich in Sachen Filmrettung ebenso bewährt.
Fazit: Hätte Disney doch nur auf einen klugen Plot statt auf die Wiedergänger-Ästhetik früher Klassiker gesetzt.