Beschreibung

Als im Teilchenbeschleuniger Large Hadron Collider (LHC) am Kernforschungsinstitut CERN 23 Wissenschaftler spurlos verschwinden, vernehmen zwei Schweizer Staatsanwälte den einzigen Überlebende eines unberechenbaren Experiments.

Inhaltsangabe

Am 13. Januar 2011 betreten 24 Wissenschaftler den Kontrollraum des Teilchenbeschleunigers Large Hadron Collider (LHC) am Kernforschungsinstitut CERN. Nach der Nachtschicht, die am 14. Januar 2011 um 6.00 Uhr früh endet, sind 23 Menschen dieser Schicht spurlos verschwunden! Der einzige Überlebende der Tragödie, Professor Konstantin Carus, wird von zwei Vertretern der Schweizer Staatsanwaltschaft an einem unbekannten Ort vernommen. Von ihm erwartet man sich Antworten auf die brennenden Fragen: hat sich während des unberechenbaren Experiments ein temporäres "Schwarzes Loch" gebildet, das die umgebende Materie absorbiert? Geht vom LHC eine unkalkulierbare Gefahr für die gesamte Erde aus? Die Jagd nach Erklärungen beginnt.

zitty-Kritik 02/2012

CERN-Thriller:

Regisseur Tom Bohn („Straight Shooter“), der bereits einige „Tatorte“ und TV-Movies auf dem Buckel hat, ist zwischendurch mal aus der Tretmühle Fernsehen ausgestiegen, um einen eigenen Low-Budget-Film ins Kino zu hieven. Und zwar nicht in die Arthouse-Säle, wie man vermuten könnte, nein, das Multiplex CUBIX soll es sein. Bohns Quantenphysik-Thriller konzentriert sich auf wenige Handlungsorte und kann dank Heiner Lauterbach und Max Tidof mit zwei Schauspielergrößen aufwarten. 24 Wissenschaftler gehen zur Nachtschicht in den Kontrollraum des Teilchenbeschleunigers CERN. Am Ende der Schicht kommt jedoch nur einer wieder heraus. 23 Weißkittel bleiben spurlos verschwunden. Der Überlebende wird von zwei Beamten befragt. Die keineswegs billig wirkende Produktion spielt in einer surrealen Umgebung mit der Wissenschaft und den Realitätsebenen. Obwohl etwas leicht durchschaubar, wirkt der Film wie ein Kammerspiel und ist in sich stimmig und geschlossen. MR