Romantik und Mittelalter
Architektur und Natur in der Malerei nach Schinkel
MALEREI NACH SCHINKEL - Nach 1806, unter napoleonischer Fremdherrschaft, sehnte man sich im territorial zerstückelten Deutschland nach einer neuen nationalen Selbstbesinnung. Auch der Architekt Karl Friedrich Schinkel in Berlin interessierte sich in dieser Zeit wieder für die Architektur des Mittelalters. Besonders die Burgruine als Ort des Vergangenen faszinierte ihn. 1809 malte Schinkel das monumentale Gemälde "Gotische Klosterruine und Baumgruppen", das nun, zusammen mit 60 weiteren romantischen Architekturansichten von Carl Blechen bis Karl Friedrich Lessing in der Alten Nationalgalerie gezeigt wird (bis 6.1.2013). Eintritt 8, erm. 4 Euro.
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