Beschreibung

Der 42jährige David hat vor zwanzig Jahren einer Befruchtungsklinik sein Sperma für Geld zur Verfügung gestellt. Nun muss er erfahren, dass er 533 Kinder hat. 142 davon haben eine Sammelklage gegen die Firma erhoben, um herauszufinden, wer ihr Vater ist.

zitty-Kritik

Den Loser David, der in der Fleischerei seines Vaters als Fahrer arbeitet, überrascht die Mitteilung seiner Freundin Valerie, dass sie ein Kind von ihm erwartet, ihm aber die Vaterrolle nicht zutraut. Doch dann holt ihn in punkto Vaterschaft seine Vergangenheit ein: 20 Jahre zuvor stellte David gegen Bezahlung regelmäßig sein Sperma einer Samenbank zur Verfügung. Unter dem Pseudonym Starbuck schenkte er offenbar 533 Kindern das Leben. Von denen haben sich nun 142 zu einer Sammelklage zusammengefunden, um ihren Erzeuger kennenzulernen. Gegen den Rat seines Anwalts macht sich der vielfache Vater daran, seine Sprösslinge insgeheim in Augenschein zu nehmen. Wird er dann endlich bereit sein, Verantwortung zu übernehmen?
Der kanadische Autor und Regisseur Ken Scott – er schrieb auch 2003 das Buch zur tollen Komödie „Die große Verführung“ – inszenierte die gut aus­balancierte Gratwanderung zweier Loser, die vom liebenswerten Patrick Huard als Kindskopf David und Antoine Bertrand als Davids lethargischer Anwalt glaubwürdig verkörpert werden. Das Ganze wird umso sehenswerter, da trotz des Themas Flachwitz und Brachialkomik hier komplett unterbleiben.