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Ted ist der abgefahrenste Teddybär, der je über die Leinwand flimmerte. Ted kann sprechen, was nicht selten in kräftiges Fluchen ausartet, er säuft, kifft und hurt, was die Bärenhaut so hergibt. Das hat John Bennett (Mark Wahlberg) nun davon, dass er sich nichts sehnlicher gewünscht hat, als dass sein Lieblingsteddybär lebendig werden soll. Jetzt hat er alle Hände voll zu tun, um diesen fellgewordenen Kindheitstraum zu bändigen.

Beschreibung

Als kleiner Junge wünscht sich John nichts sehnlicher, als dass sein Teddy-Bär Ted lebendig wird. Auf magische Art und Weise geht sein Wunsch in Erfüllung. Doch im Laufe der Jahre stellt sich Ted als Stolperstein auf Johns Weg zum Erwachsenwerden heraus.

 

zitty-Kritik 16/2012
Der gemobbte Junge John wünscht sich sehnlichst einen guten Freund und findet ihn im sprechenden Bären Ted. 27 Jahre später sind Kindskopf John und der Teddybär nach wie vor unzertrennlich, älter geworden huldigen sie als kiffende Couchpotatoes ihrem Superhelden Flash Gordon, als wäre die Zeit stehen geblieben. Nach vier Jahren zu Dritt fordert Johns Freundin Lori: „Entweder der Bär oder ich!“ Die Trennung vom besten Kumpel ist nicht die einzige Gefahr, auch der boshafte Donny und sein verwöhnter Sohn wollen Ted für sich.
Nix Kuschelbär, dafür ordinär, originell und obszön – die Political ­correctness wird weggefurzt. Bei seiner nicht enden wollender Spätpubertät bleibt Ted unwiderstehlich, das bestätigen Nutten im Dreier­pack oder die blonde Supermarktangestellte, selbst Norah Jones gesteht eine heiße Bärchen-Affäre. Ted tapst durch die Handlung, beeinflusst von Alkohol und einer Substanz, die seine breite Nase weißt. Autor und Regisseur Seth MacFarlane, dem Schöpfer der TV-Serie „Family Guy“, gelingt bei seinem Kinodebüt das Kunststück, trotz hohem Zoten-Faktor eine liebenswerte Geschichte zu erzählen, auch wenn der Spaß ganz dem durchsexualisierten Bewusstsein der Youporn-Generation verpflichtet ist – mit dem eindeutig bärigsten Cumshot der Filmgeschichte.

USA 2012, 106 min, R: Seth MacFarlane, D: Mila Kunis, Mark Wahlberg, Giovanni Ribisi, Kinostart: 2.8.