Inhalt

Der Film erzählt die Geschichte von Peter Parker (Andrew Garfield), einem High School Schüler und Außenseiter, der als kleiner Junge von seinen Eltern verlassen worden ist und seitdem von seinem Onkel Ben (Martin Sheen) und Tante May (Sally Field) aufgezogen wird. Wie die meisten Teenager, versucht Peter herauszufinden, wer er ist und wie er zu der Person geworden ist, die er heute ist. Außerdem findet er seine erste High School Liebe, Gwen Stacy (Emma Stone). Gemeinsam kämpfen die beiden um Liebe, Hingabe und Geheimnisse. Als Peter einen mysteriösen Aktenkoffer entdeckt, der einst seinem Vater gehört hat, fängt er damit an, Nachforschungen anzustellen, weil er verstehen will, warum seine Eltern damals so plötzlich verschwunden sind. Seine Recherchen führen ihn direkt zu Oscorp und dem Labor von Dr. Curt Connors (Rhys Ifans), dem ehemaligen Partner seines Vaters. Nachdem Spider-Man sich auf einen Kollisionskurs mit Connors Alter Ego The Lizard begeben hat, muss Peter einige lebensverändernde Entscheidungen treffen, wie er seine Kräfte einsetzt. Und er formt sein Schicksal, ein Held zu sein.

Beschreibung

Peter Parker ist ein ganz normaler Junge mit ganz normalen Problemen. Doch alles ändert sich, als ihn eine Spinne beißt. Zu seinen Teenager-Problemen kommen nun ganz andere: Probleme, die mit Superkräften und in der Gestalt von Dr. Conners daherkommen.

zitty-Kritik 14/2012

Selten wurde ein Film im Vorfeld so miesgemacht wie „The Amazing Spider-Man“. Warum überhaupt ein Neustart dieser Comicadaption? Von überzogenen Honorarvorstellungen der alten Crew war die Rede. Außerdem wolle man mit einem jüngeren Spider-Man das nachgewachsene Teenager-Publikum ködern und die Gewinnmargen der 3D-Technologie abgreifen. Viele materialistische Gründe und somit eine Bürde, denn nerdige Comicfans sind in dieser Beziehung empfindlich.
Aber, Überraschung: „The Amazing Spider-Man“ ist gut geworden, sehr gut sogar. Die Geschichte um den Außenseiter Peter Parker, der durch den Biss einer genmanipulierten Spinne Superkräfte erlangt, ist neu formuliert und mitreißend erzählt. Regisseur Marc Webb („(500) Days of Summer“) findet die richtige Balance zwischen tödlichem Ernst und jugendlichem Überschwang, die sich auch im  Gesicht des neuen Hauptdarstellers widerspiegelt. Andrew Garfield ist mit 28 Jahren zwar älter als Tobey Maguire bei dessen Spinnendebüt, aber man nimmt ihm den linkischen Teenager ab. Zudem korrigiert der Film einen Geburtsfehler der alten Trilogie: Die erste Comicliebe von Peter Parker war eben nicht Mary Jane, sondern die blonde Gwen (Emma Stone), deren Vater als Polizeioffizier Jagd auf den Spinnerich macht. Mit dem Genforscher Connors (Rhys Ifans), der zum Echsenmonster mutiert, gibt es eine schreckliche Bedrohung, auch die persönliche Tragik, die Spider-Man umgibt, kommt nicht zu kurz. Und die klug eingesetzte 3D-Technik erschließt den Bewegungschoreografien des Netzschwingers ganz neue Räumlichkeiten.