Und nebenbei das große Glück
Inhalt
Der Jazz-Musiker Sacha (Gad Elmaleh) ist ein unbeschwerter Mittvierziger und mit seinem Leben eigentlich vollkommen zufrieden. Er hat gute Freunde, liebt die Frauen und macht die Nacht zum Tag. Doch als die attraktive, selbstbewusste Charlotte (Sophie Marceau) ihm buchstäblich vor die Füße fällt, gerät sein Leben aus dem Tritt. Die beiden verlieben sich Hals über Kopf und zum ersten Mal in seinem Leben muss Sacha das tun, was den meisten Männern am Schwersten fällt: Erwachsen werden. Doch bis dahin ist der Weg noch weit und turbulent. Denn Charlotte weiß, was sie will und hat sich mit ihrem Leben, ihren Kindern und ihrem Noch-Ehemann, dem Großindustriellen Alain Posche (FRANÇOIS BERLÉAND) arrangiert. Doch dieser zieht im Hintergrund die Fäden, denn mit einem Liebhaber im Haus verstößt Charlotte gegen die Regeln. Sich zu arrangieren ist nicht mehr ausreichend Charlotte muss sich jetzt entscheiden.
zitty-Kritik
Eigentlich haben die beiden nichts gemeinsam: Sacha, der Musiker und Hallodri, der am liebsten mit seinen Freunden lange feiert und morgens neben der Beute der vergangenen Nacht aufwacht – und Charlotte, die mondäne Ehefrau eines garstigen Unternehmers und verantwortungsvolle Mutter dreier nicht ganz einfacher Kinder. Klar, dass sich die beiden nach den Gesetzen der romantischen Komödie über den Weg laufen und Hals über Kopf ineinander verlieben.
Es kommt, wie es kommen muss, und fortan schaut man dem quirligen Treiben auf der Leinwand mal mehr, mal weniger amüsiert zu. Dabei erinnert nicht nur Charlottes ständiges Stolpern und Hinfallen unangenehm an Kinolustspiele der 50er- und 60er-Jahre, die gesamte Inszenierung bedient sich hemmungslos im Komödienstadl leicht angestaubter Leinwandschnulzen, von denen die Anleihen bei den (im Film zitierten) „Aristocats“ noch die erfreulichste Referenz sein dürfte.
Andererseits spielen Gad Elmaleh, einer von Frankreichs beliebtesten Komikern, und vor allem Sophie Marceau so frisch und unverblümt auf, dass man sich von ihren Albernheiten gerne unterhalten lässt. Allerdings sollte man nicht allergisch gegen mehrmals abbrechende Waschbecken, verliebte Dackelblicke, süße Kinder und Hollywood-Klamauk sein – und gegen Barpianisten, deren Lieblingsfilm – Überraschung! – „Casablanca“ ist. Oder aber man schwärmt seit „La Boum“ hemmungslos für Sophie Marceau. Gerald Jung
Kommentieren
Kommentare
Es sind keine Einträge vorhanden