Berlinale 2016

Veranstaltungen und Tipps rund um die Berlinale

Eines der ­wunderbaren Fotos aus dem Nachlass von Hansjürgen Pohland: die Schauspielerin ­Karen Blanguernon fotografiert von Michael MartonFoto: Michael Marton/Modern Art FilmArchiv/Dt. Kinemathek/Sammlung Pohland
Eines der ­wunderbaren Fotos aus dem Nachlass von Hansjürgen Pohland: die Schauspielerin ­Karen Blanguernon fotografiert von Michael Marton
Foto: Michael Marton/Modern Art FilmArchiv/Dt. Kinemathek/Sammlung Pohland

Ausstellung: Papas Kino ist tot!

80 bisher unveröffentlichte Fotografien aus dem Nachlass des 2014 verstorbenen Berliner Filmemachers Hansjürgen Pohland werden ausgestellt. Darunter sind Fotografien von Michael Marton und Jean-Gil Chodziesner-Bonne. Außerdem werden dazu passende Filme von Pohland gezeigt, unter anderem die Verfilmung des Klassikers von Günter Grass „Katz und Maus“, die zu seinen größten Erfolgen zählt. Die Hauptrollen wurden von Willy Brandts Söhnen gespielt. 5.2.–11.3., Di–So 12–18 Uhr, kostenlos, Ausweis erforderlich, Willy-Brandt-Haus, Wilhelmstr. 140


Pro Quote Regie: Qualität durch Quote?

Nach dem großen Zulauf im letzten Jahr schlagen die Macherinnen der Medienkampagne „Pro Quote Regie“ wieder ihr Zelt auf. Nach der Eröffnung am 12.2. finden jeden Tag mittags Gespräche mit Gästen aus der Branche statt um über den Zusammenhang von ­Quote und Qualität zu diskutieren. Zudem findet  am 16.2. um 11 Uhr eine ­Podiumsdiskussion zur Frage nach einer Frauenquote im deutschen Film in der Akademie der Künste (Pariser Platz) statt. 12.–15.2., PQR Bubble Zelt/Potsdamer Platz


Teddy Award und Birthday Party

Der weltweit wichtigste Preis für queere ­Kinofilme feiert seinen 30. Geburtstag. Wie jedes Jahr wird ein buntes Farbenspektakel erwartet. Die Tickets kosten 32 bis 136 Euro und gelten sowohl für die Preisverleihung als auch die anschließende Geburtstagsparty. 19.2., 21 Uhr, Station, Luckenwalder Str. 4-6


Teddy Café by TGIF (Trash Goddess in Film)

Die Queer–Künstlerinnen Gaby Tupper, ­Maria Sternchen und Cathérine laden in die Teddy-Kurzfilm-Lounge ein, zum Filme schauen und Cocktails schlürfen. 21.2., 15 Uhr, AHA–Berlin, Monumentenstr. 13


Kulinarisches Kino am Valentinstag

Kaum ein anderer Liebesfilm passt so gut zum romantischsten Tag des Jahres wie der Kinoklassiker „Casablanca“. Der Ballroom im The Grand verwandelt sich für einen Abend in Rick’s Café Américain. Der Küchenchef ­Thilo Roth sorgt für die genussreiche Untermalung des Abends. Es wird ein orientalisch angehauchtes Drei–Gänge–Menü serviert. 14.2., 19 Uhr, The Grand, Hirtenstr. 4, 49€, Reservierung unter www.eventbrite.de


Buchtipp: „Filmlandschaft Berlin. Großstadtfilme und ihre Drehort“

Nadin Wildt präsentiert eine bildreiche ­Filmografie unserer Lieblingsstadt. Mehr als 40 Filme – darunter auch aktuelle Filme wie „Bridge of Spies“ – und ihre Hintergrund­geschichte werden ausführlich dargestellt. 128 Seiten, 160 Fotos, Berlin Story Verlag, 19,95 Euro