Weekend (2011)
Inhaltsangabe
Freitag Abend. Russell zieht es in eine Bar, auf der unbestimmten Suche nach einem Partner für die Nacht. Mit dem gleichaltrigen Glen geht er nach Hause. So beginnt ein Wochenende in Bars und Schlafzimmern, mit Alkohol und Drogen, Miteinander reden und Sex ein Wochenende, das das Leben der beiden jungen Männer verändern wird.
zitty-Kritik 22/2011
Liebesfilm
Endlich mal ein authentischer Film über ein schwules Liebespaar. Die Charaktere entsprechen keinem stereotypen Klischee: Russell und Glen sind zwei Schwule, die wissen, was sie wollen. Was nicht heißt, dass sie bereits alles in ihrem Leben erreicht haben. Russell ist stets auf der Suche nach der großen Liebe, die er in Diskotheken zu finden hofft, während für Glen, den radikalen Zyniker, eine Beziehung eigentlich nicht infrage kommt, nachdem ihn sein Lebensgefährte verlassen hat. Nach einer gemeinsamen Nacht treffen sich die beiden schon am Nachmittag wieder – der Beginn eines Wochenendes voller Sex, tiefgründiger Gespräche und unerfüllter Hoffnungen.
„Weekend“ zeigt eine Liebesgeschichte, die wahrscheinlich jeder schon einmal so oder so ähnlich erlebt hat. Sie scheint direkt aus dem wahren Leben gegriffen zu sein und wirkt geradezu dokumentarisch. Dazu tragen auch die Darsteller Tom Cullen und Chris New bei, die mit ihrem intensiven Spiel das Verhältnis der Charaktere nicht unnötig romantisieren. Katharina Nickel
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