Wer ist Hanna?
Inhaltsangabe
Hanna (SAOIRSE RONAN) ist zwar noch ein Teenager, aber unterscheidet sich stark von anderen jungen Mädchen ihres Alters: Sie verfügt bereits über die Stärke, Ausdauer und Fähigkeiten eines Soldaten. Ihr Vater (ERIC BANA), ein ehemaliger CIA-Agent, hat sie in der Wildnis von Finnland großgezogen und alles daran gesetzt, sie durch jahrelanges Training zu einer perfekten Killerin zu machen. Auf dem Weg zum Erwachsenwerden erfährt Hannas Leben einen dramatischen Wendepunkt, als ihr Vater sie auf eine Mission hinaus in die Welt schickt. Heimlich reist sie quer durch Europa. Dabei muss sie Agenten entwischen, die eine skrupellose Geheimdienstleiterin (CATE BLANCHETT), die selbst einige Geheimnisse zu verbergen hat, auf Hanna angesetzt hat. Als sie sich ihrer ultimativen Zielperson nähert, wird Hanna plötzlich mit verblüffenden Enthüllungen über ihre eigene Existenz und unerwarteten Fragen über ihre Menschlichkeit konfrontiert.
zitty-Kritik 11/2011Actionfilm
Eine junge Frau mit Pfeil und Bogen in eisiger Landschaft. Beim Rentierausweiden liefert sie sich mit einem bärtigen Mann einen wilden Kampf. Die beiden sind Vater und Tochter. Der Vater, ein Ex-Superagent, hat sich in die Wildnis zurückgezogen und bildet Hanna dort zu einer Kampfmaschine aus. Warum? Das alles bleibt im weiteren Verlauf dieses eigenwilligen Thrillers weitgehend im märchenhaften Dunkeln. Nachdem Hanna einen Peilsender aktiviert hat, tritt Geheimdienstchefin Marissa (Cate Blanchett) wie die böse Stiefmutter auf den Plan und setzt fiese Typen auf Vater und Tochter an. Die actionreiche Jagd führt durch Europa bis nach Berlin, wo der symbolisch überfrachtete Showdown im Ambiente des stillgelegten Vergnügungspark Plänterwald stattfindet.
Melodram-Regisseur Wright („Abbitte“) erweist sich als erstaunlich versierter Action-Inszenator. Doch so hervorragend, wie die physischen Auseinandersetzungen choreografiert sind, so läppisch entspult sich die reizvoll angelegte Story. Man erfreut sich am starken Spiel von Saoirse Ronan sowie an den Berliner Drehorten, die man so im Film noch nicht gesehen hat. Der Rest schmeckt nach psychologisch geschmacksverstärktem Brei. Gerald Jung
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