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Was Sie schon immer über Woody Allen wissen wollten... Mit WOODY ALLEN: A DOCUMENTARY kommt endlich der Dokumentarfilm ins Kino, auf den alle Fans des Kultregisseurs Jahrzehnte warten mussten. Fast zwei Jahre begleitete der preisgekrönte Dokumentarfilmer Robert Weide den als notorisch scheu geltenden Allen und porträtiert in seinem Biopic einen Woody Allen, der mit großer Offenheit und seinem ganz typischen Humor den Zuschauer teilhaben lässt an seinem Leben und seiner künstlerischen Arbeit als Autor, Filmemacher, Musiker und auch Schauspieler. Weide spannt den Bogen von der frühesten Kindheit bis zu Allens Cannes-Premiere seines letzten großen Erfolgs "Midnight in Paris", bei dessen Dreharbeiten zum ersten Mal ein Kamerateam die Arbeit am Set filmen durfte. Wichtige Weggefährten Allens kommen zu Wort, abgerundet wird das Bild dieses kreativen work-aholics, der im Jahresrhythmus neue Filme schafft, durch Archivmaterial und zahlreiche Ausschnitte aus seinen Filmen. WOODY ALLEN: A DOCUMENTARY offenbart auf unterhaltsame und bisweilen sehr komische Weise viel Neues über Woody Allen und die unermessliche Kreativität seines Schaffens. Und er dokumentiert dabei "fast beiläufig" 40 Jahre Filmgeschichte.

zitty-kritik 14/2012

76 Jahre alt musste Woody Allen werden, bis endlich ein Dokumentarfilm über diesen Ausnahmeregisseur erscheint. Der stammt nun von dem auf Biopics spezialisierten US-amerikanischen Regisseur Robert Weide und ist eine runde Sache. Zum einen für Kenner, die Allens Werden und Schaffen noch einmal Revue passieren lassen können, zum anderen für Neulinge, die einen fundierten Einblick in die vielen Filme des New Yorkers erhalten. Ergänzt werden die zahlreichen Filmausschnitte mit etlichen Interviews, in denen neben vielen anderen Diane Keaton ebenso zu Wort kommt wie Martin Scorsese oder Penelope Cruz – und sogar Allens Mutter Nettie Konigsberg. Und auch um den Skandal, als Woody Allen seine Muse Mia Farrow für deren Adoptivtochter Soon-Yi Previn verließ, wird kein Bogen gemacht.
Der Meister gewährt Weide Zugang zu seiner in Jahrzehnten nicht geänderten Arbeitsmethode, plaudert zudem aus dem Nähkästchen und ist maßgeblich daran beteiligt, dass sich allmählich ein Künstler herauskristallisiert, der sehr komisch ist, aber auch seine Ecken und Kanten hat. Am 30. August läuft dann Woody Allens „To Rome with Love“ bei uns an. Wir freuen uns darauf.