Berlin

11 Orte in Berlin, an denen Ihr Euch so richtig schön übergeben könnt (drinnen und draußen)

Wer kennt es nicht: Zwölf Bier getrunken, im letzten war noch die ausgedrückte Kippe vom Exfreund*In drin und der Döner am Kottbusser Tor hat auch nicht so richtig gut getan. Es ist fünf Uhr morgens, die blöden Vögel zwitschern schon und die Normalos fahren brav zur Arbeit. Die schleichende Übelkeit ist nicht mehr zum Aushalten, die ganze Soße muss wieder raus. Aber wo? Wir haben 11 Orte in Berlin zusammengestellt, an denen ihr euch mit Stil übergeben könnt.

1. Für Spontane

Füße
Foto: Jacek Slaski

Frei nach dem Motto „Der schönste Ort ist der, an dem man gerade ist“ einfach mal direkt vor die eigenen Füße kotzen. Dabei sollte man möglichst auf den Speiwinkel achten, damit das eigene Schuhwerk unbefleckt bleibt. Sollte man sich gerade in einer Menschenmenge befinden, erfordert dieser Tipp einiges an Übung. Deshalb öfter mal ausprobieren.


2. Für Kulturinteressierte

Das Bode-Museum auf der Museumsinsel
Foto: Thomas Wolf, www.foto-tw.de / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0

Schnell zum nächsten Museum eilen. Am besten natürlich zum preußischen Prunk auf der Museumsinsel, um sich dort, auf den Treppenstufen der Alten Nationalgalerie oder des Neuen Museums stehend und mit der versammelten Kunstgeschichte der letzten Jahrhunderte im Rücken zünftig oral zu entleeren.


3. Für Touristen

Die Weltzeituhr
Foto: Norbert Aepli, Switzerland (User:Noebu)/wikipedia

Unter der Weltzeituhr am Alexanderplatz ist meist noch ein Fleckchen frei. Mag sein, dass gerade jemand vom Segway heruntergekotzt hat. Aber hey, was soll´s!? Dit is Berlin, wa? Und danach vielleicht noch einmal durchs Einkaufszentrum schlendern und vor der Parfümerie halt machen, das sollte Inspiration für eine zweite Runde vor der Weltzeituhr geben.


4. Für Radikale

Besetzte Häuser gibt es in Berlin nicht mehr viele, aber wer es zur Köpi in Kreuzberg oder aber in die Friedrichshainer Rigaer Straße schafft, kann dort den Kotzreflex zur radikalen Tat umdeuten. Nur Vorsicht, wenn auf Krawall gebürstete Hausbesetzer auftauchen! Dann unbedingt zwischen Magenaufstoß und Hauptschwall „a-a-a-anticapitalista“ skandieren.


5. Für Entdecker

Kennt Ihr die Schlitzer Straße in Wittenau? Nein? Wir auch nicht. Aber einfach mal hinfahren und dort dem körperlichen Drang der Magenentleerung nachgehen. So viel Offenheit und Interesse an der eigenen Stadt sollte man sich auch in Zuständen erhöhter Übelkeit bewahren.


6. Für Idioten

Noch in der Kneipe genau 20 Zentimeter neben das Klo kotzen, dann in sich zusammenklappen, in der schmierigen Lache einschlafen und zwanzig Minuten später mit höllischen Kopfschmerzen aufwachen. Dann von Gram erfüllt die Sauerei wegmachen, nur um sich sofort danach wieder zu übergeben. Natürlich erneut neben das Klo. Anschließend die Kneipe für immer und ewig meiden.


7. Für Profis

Bei sich zuhause genau in das Klo kotzen, dann Zähne putzen, frisches T-Shirt anziehen und sich ins Bett legen. Am nächsten Morgen schön deftig frühstücken und den Rausch des Vorabends mit einem schönen 10-Kilometer-Lauf von den Knochen schütteln. Ist nur Spaß. Macht keiner so.


8. Für Naturfreunde

Der Abenteuerspielplatz im Ziegeleipark
Der Abenteuerspielplatz im Ziegeleipark Foto: Murach

Im Park der Wahl entweder auf einen Busch oder auf eine Bank kotzen und dann einfach weggehen. Bei angenehmen Temperaturen in sicherer Entfernung zum Ort der üblen Verrichtung unter einen Baum legen und ein Nickerchen halten. Frische Luft soll gesund sein.


9. Für Langweiler

Hackescher Markt, Revaler Straße, Simon-Dach-Straße, Oranienstraße oder Weserstraße. Klar, das macht jeder, aber warum nicht mal einen Klassiker ausprobieren?


10. Für richtige Ekel

Auf dem Rückweg vom Besäufnis in der U-Bahn, S-Bahn, Tram oder im Bus auf, neben oder unter den Sitz kotzen. Sich dann kritisch umschauen, die Nase rümpfen, so tun als sei man das nicht gewesen und den Platz wechseln. Am nächsten Abend Freunden erzählen, wie man neulich jemanden in der U-Bahn, S-Bahn, Tram oder im Bus gesehen hat, der auf, neben oder unter den Sitz gekotzt hat und sich unter allgemeiner Zustimmung tierisch darüber aufregen.


11. Für die Mutigsten unter den Mutigen

In der Schlange vor dem Berghain so lange warten, bis man direkt vor der Tür steht und dann der ganzen Sache freien Lauf lassen. Über Erfahrungsberichte freuen wir uns. Schreibt an zitty-online@zitty.de.

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