Science-Fiction-Horror

Alien: Covenant

Die Regielegende Ridley Scott führt die Vorgeschichte des Klassikers „Alien“ fort

ZITTY-Bewertung: 4/6

Das schöne an der „Alien“-Filmreihe war ja, dass in jedem Film die Schwerpunkte anders gesetzt waren: Der erste Teil war ein Horrorfilm, der zweite ein Military-SciFi, im dritten Teil ging es um Religion, der vierte Teil war schon fast eine Komödie. Seit 2012 kümmert sich „Alien“-Schöpfer Sir Ridley Scott höchstselbst wieder um die Reihe. Und er wirft in seinen Prequels, die alle vor dem ersten Teil spielen, einige sehr philosophische Fragen auf.

Das Siedlungsraumschiff Covenant erhält eine Nachricht, die zu einem Himmelskörper führt. Ein Expeditionsteam unter Leitung des Androiden Walter entdeckt, dass hier David lebt, ein Vorgängermodell von Walter, und der einzige Überlebende der Prometheus. Details erfährt man übrigens aus den viralen Kurzfilmen, die zum festen Bestandteil von Scotts Kinofilmen geworden sind. Walter jedenfalls hat die xenomorphen Wesen weiterentwickelt. Das Schlachten kann beginnen.

Wenn der Schmerz beginnt…
Foto: 20th Century Fox

„Alien: Covenant“ sieht über fast eine Stunde wie ein langweiligeres Remake des ersten Films aus, doch spätestens wenn Michael Fassbender in seiner ­Doppelrolle als Walter und David glänzen kann, entwickelt der Film einen unwiderstehlichen Sog. „Covenant“ ist all das, was der Vorgänger „Prometheus“ sein wollte: ein Film, der die großen Lebensfragen stellt, versteckt in einer sehr unterhaltsamen und gruseligen Horrorfabel. Auf die Auf­lösung der Trilogie müssen wir aber noch 18 Monate warten.

USA 2017, 122 Min., R: Ridley Scott, D: Michael Fassbender, Katherine Waterston

Alien: Covenant

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