Kino

Ant-Man and the Wasp

Ein recht kurzweiliges Vergnügen: „Ant-Man and the Wasp“ hat Humor, ­tolle Schauspieler, lustige Dialoge und ­rasante Actionszenen. Dass der Film dabei ­jede Plausibilität (auch die gibt es im Superheldenfilmgenre!) zugunsten eines schlampig geschriebenen Gags verrät und dabei viel zahnloser daher kommt als zuletzt der „Deadpool 2“ – geschenkt!

Kleiner Held ganz groß
Foto: Marvel Studios

Seit 30 Jahren darbt die erste Wasp ­(Michelle Pfeiffer) nun in der subatomaren Quantumsphäre, ihr Männe, Henry Pym, der erste Ant-Man (Michael Douglas), und ihre Tochter Hope (Evangeline Lilly) vermissen sie. Doch auch die Hilfe des zweiten Ant-Man – der Gauner Scott Lang (Paul Rudd) – hat nicht viel gebracht. Er hat Pyms Schrumpf- und ­Wachstumsserum geklaut und sich den Avengers angeschlossen, was für die Beziehungen nicht gerade gut war.

Doch jetzt hat Pym einen narrensicheren Plan en­t­wickelt. Nur blöd, dass ihm ­dabei ein depper­ter Mafioso (wie immer groß­artig: ­Walton Goggins), ein überforderter FBI-Agent (Randall Park) und ein alter ­Rivale (Laurence Fish­burn) samt Superschurkin ­(Hannah John-Kamen) im Weg stehen.
Das ist alles flott inszeniert, und ­Dante Spinottis Kamera sieht, speziell in den Szenen in der Quantumsphäre, fantastisch aus. Dem ersten Teil wird jedoch nichts Neues hinzugefügt und die Verfolgungs­szenen durch San Francisco funktionieren nach dem Motto „Muss man halt glauben“. Ein harmloser Spaß. 

USA 2018, 118 Min, R: Peyton Reed, D: Paul Rudd, Evangeline Lilly, Start: 26.7.

Infos und Termine

https://www.zitty.de/event/kino/ant-man-and-the-wasp/